Kundinnen und Kunden

Als gemeinnütziger Wohnbauträger und Verwalter steht für uns der Mensch im Mittelpunkt. Unser Handeln ist geprägt von besonderer Verantwortung gegenüber Familien, einkommensschwächeren Haushalten und älteren Menschen. Leistbares Wohnen verstehen wir nicht als Angebot, sondern als gesellschaftlichen Auftrag.

In einem Bundesland mit überdurchschnittlich hohen Wohnkosten leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung mit leistbarem Wohnraum – und wirken damit aktiv Wohnungsnot entgegen.

Unser Ziel ist es, auch für kommende Generationen stabile Rahmenbedingungen zu sichern – und mehr zu übergeben, als wir selbst übernommen haben.

Im Jahr 2025 hat die NEUE HEIMAT TIROL 414 neue Wohneinheiten errichtet, davon 200 Mietwohnungen und 30 Mietwohnungen mit Kaufoption. Damit schaffen wir kontinuierlich neuen, leistbaren Wohnraum und bieten gleichzeitig Sicherheit für bestehende Bewohnerinnen und Bewohner.

Sicherheit und Stabilität im Wohnen

Ein zentraler Aspekt unserer Verantwortung sind langfristige, verlässliche Wohnverhältnisse. Unsere Mieterinnen und Mieter erhalten in der Regel unbefristete Mietverträge mit klar geregeltem Kündigungs- und Preisschutz.

Rund 35.500 Tirolerinnen und Tiroler in über 16.500 NHT-Mietwohnungen profitieren von dieser Sicherheit. Jährlich erhalten rund 1.000 neue Bewohnerinnen und Bewohner eine Wohnung der NHT – sei es durch den Bezug neu errichteter Wohnungen oder durch einen Wohnungswechsel im Bestand. Als verlässlicher Partner bietet die NHT vielen Menschen einen stabilen Lebensmittelpunkt.

Leistbarer Zugang zum Wohnen

Wir halten die finanzielle Eintrittsschwelle bewusst niedrig, um auch einkommensschwächeren Haushalten den Zugang zu Wohnraum zu ermöglichen.

  • keine Maklergebühren
  • transparente und faire Kostenstruktur
  • Kautionen und Finanzierungsbeiträge in der Regel max. 25 Euro pro m² Wohnnutzfläche

So schaffen wir einen leistbaren Start ins eigenständige Wohnen.

Fair vermieten nach dem WGG

Ein Großteil unseres Bestandes wird im Rahmen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG) vermietet. Rund 77 % unserer Mietwohnungen (ca. 12.000 Einheiten) liegen damit deutlich unter dem freien Marktpreis.

Insbesondere bei Wohnungen, deren Finanzierungen nach rund 40 Jahren auslaufen, können wir besonders günstige Mieten anbieten – ein langfristiger Vorteil für unsere Bewohnerinnen und Bewohner.

Beispiel: 50 m2 Bestandswohnung in einem zentralbeheizten Wohnblock in Innsbruck, inkl. Tiefgaragenabstellplatz, Erstbezug 1975

€/Nutz-m² €/Monat
Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag € 2,13 € 106,50
WGG Grundmiete € 1,87 € 93,50
Betriebs- und Verwaltungskosten € 1,60 € 80,00
Heizkosten € 0,41 € 20,50
Nettomiete € 300,50
Umsatzsteuer € 32,10
Bruttomiete € 332,60

Kundenkennzahlen

Kundinnen und Kunden

ca. 45.000 Personen

Wohnungsgröße

70 m² - drei Zimmer
64 % mit drei und mehr Zimmern - familientauglich
36 % kleiner - typische Single- oder Paarwohnungen

Heizkosten bei zentralbeheizten Wohnungen

in zentralbeheizten Wohnungen:
€ 0,39 je Monat und m²
das entspricht einem Preisniveau der 1970er Jahren

Betriebskosten

€ 1,79 je Monat und m²

Mietpreise

Ø Bruttomiete inkl. KFZ-Stellplatz: € 8,76 je Nutzquadratmeter

Ø Nettokaltmiete ohne KFZ-Stellplatz nach Bezirken – siehe Tabelle

Bezirk
Immobilienspiegel der WKO €/m²
NEUE HEIMAT TIROL €/m²
Imst 10,44 6,84
Innsbruck Land 12,47 6,21
Innsbruck Stadt 14,96 5,75
Kitzbühel 12,40 6,32
Kufstein 12,67 5,88
Landeck 8,69 6,07
Lienz 10,04 4,13
Reutte 7,50 7,05
Schwaz 10,23 6,25

Die Mieten der NEUE HEIMAT TIROL liegen im Durchschnitt rund 46% unter den Mieten des Immobilienpreisspiegels der WKO.

Kundenkommunikation

Eine verlässliche, transparente und niederschwellige Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil unserer sozialen Verantwortung. Die NEUE HEIMAT TIROL gestaltet ihre Kontakt- und Serviceangebote so, dass Kundinnen und Kunden ihre Anliegen einfach einbringen und rasch klären können. Durch klar strukturierte Erreichbarkeiten und unterschiedliche Kontaktkanäle stellen wir sicher, dass Informationen zugänglich sind und Anliegen zielgerichtet bearbeitet werden.

Kundencenter

Kundenkommunikation

Persönlich für Sie da

Hilfe & Kontakt

Für ein persönliches Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bitten wir Sie um eine vorherige Terminvereinbarung – gerne telefonisch oder per Kontaktformular.

Bürozeiten Kundencenter:

Mo-Do

und von 14.00 bis 16.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr

Fr

von 8.30 bis 12.00 Uhr

Kontakt

Jetzt kontaktieren
Notrufnummer: +43 512 3330 333

Erreichbarkeit: außerhalb der Öffnungszeiten von 07:30 bis 22:00 Uhr. Bitte nur in Notfällen kontaktieren!

Kommunikationswege

NHT-MeinKonto

Mit der Serviceplattform https://www.nht-meinkonto.at stärkt die NEUE HEIMAT TIROL die digitale Erreichbarkeit und verbessert die Effizienz in der Kommunikation mit ihren Kundinnen und Kunden.

Das Portal ermöglicht den jederzeitigen Zugriff auf zentrale Dokumente wie Jahresabrechnungen, Formulare oder Finanzamtsbestätigungen. Dadurch werden Wege verkürzt, Bearbeitungszeiten reduziert und administrative Prozesse vereinfacht.

Ein integriertes Ticketsystem sorgt für eine strukturierte und nachvollziehbare Bearbeitung von Anliegen: Anfragen werden direkt der zuständigen Hausverwaltung zugewiesen und können effizient bearbeitet werden.

Die Möglichkeit, Dokumente digital – auch mobil – zu übermitteln, erleichtert zusätzlich die Abwicklung. Unterstützt wird dieses Angebot durch das Kundencenter, das bei Fragen zur Nutzung zur Verfügung steht.

Insgesamt trägt die digitale Serviceplattform dazu bei, den Zugang zu unseren Leistungen zu erleichtern und die Servicequalität kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Download unseres Kundenportal-Folders

Erklärvideo – Die Jahresabrechnung

Transparenz in finanziellen Belangen ist ein wesentlicher Faktor für Vertrauen und Nachvollziehbarkeit.

Bis spätestens 30. Juni erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner die Jahresabrechnung mit den Betriebs- und Heizkosten sowie dem Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag des Vorjahres.

Um die Verständlichkeit zu erhöhen und Rückfragen zu reduzieren, stellt die NEUE HEIMAT TIROL ein Erklärvideo zur Verfügung. Dieses vermittelt die zentralen Inhalte in kompakter und benutzerfreundlicher Form und leistet damit einen Beitrag zu einer informierten und eigenständigen Nutzung der bereitgestellten Informationen.

Behandelt werden unter anderem: Aufbau und Inhalte der Abrechnung, Kostenbestandteile, Entstehung von Gutschriften oder Nachzahlungen sowie deren Abwicklung.

Beschwerdemanagement

Ein strukturiertes Beschwerdemanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und dient der kontinuierlichen Verbesserung unserer Leistungen.

Alle Anliegen und Beschwerden werden systematisch erfasst und über ein zentrales Ticketsystem dokumentiert. Die direkte Zuordnung an die zuständige Immobilienverwaltung gewährleistet klare Zuständigkeiten und effiziente Bearbeitungsprozesse.

Durch die Bündelung von Mehrfachmeldungen können wiederkehrende Themen rasch
erkannt und zielgerichtet bearbeitet werden.
Zu den häufigsten Anliegen zählen
  • Falschparken
  • Gegenstände in Allgemeinbereichen
  • Lärmbelästigung
  • Stiegenhausreinigung
  • Außenanlagen

2025

Anfragen über das Ticketsystem

15.865

jährlich erfasste Tickets (Beschwerden und Anliegen)

14.129

erledigte Tickets*

66,05 %

der Tickets innerhalb von 3 Tagen abgeschlossen

*Offene Tickets betreffen Versicherungsfälle, Beschwerden, Gewährleistungen oder größere
Instandhaltungsmaßnahme und benötigen daher eine längere Bearbeitungszeit.

Immobilienverwaltung und Immobilienbetreuung

Unsere Verantwortung endet nicht mit der Errichtung von Wohnraum. Mit einem professionellen, verlässlichen Management begleiten wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner über den gesamten Lebenszyklus ihrer Wohnung hinweg.

Im Jahr 2025 hat die NEUE HEIMAT TIROL 414 Wohneinheiten fertiggestellt. Zum Stichtag 31.12.2021 verwalten wir insgesamt 21.470 Wohnungen – davon 16.637 Mietwohnungen und 4.833 Eigentumswohnungen. Seit unserer Gründung wurden 20.842 Wohnungen errichtet.

Der Wohnungsbestand wächst kontinuierlich weiter: Für das Jahr 2026 ist der Baubeginn von 681 weiteren Wohneinheiten geplant. Gleichzeitig führen wir gezielte Rückbau- und Erneuerungsmaßnahmen – etwa in den Südtiroler Siedlungen – durch. In Summe verzeichnete der von uns verwaltete Bestand in den vergangenen fünf Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 1,9 %.

Prok. DI (FH) Heidi Prankl

Geschäftsbereichsleitung Hausverwaltung
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Mit über 42.000 verwalteten Einheiten sichern wir Qualität, Transparenz und Stabilität – als verlässlicher Partner für unsere Bewohnerinnen und Bewohner.

Nähe, die wirkt

Unsere Hausbetreuung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Servicequalität.

25 Hausbetreuer und eine Hausbetreuerin sorgen für gepflegte, funktionierende Wohnanlagen mit insgesamt 12.562 Wohnungen in den Bezirken Innsbruck-Stadt, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein und Kitzbühel.

In weiteren Regionen übernehmen verlässliche Partnerunternehmen, freie Dienstnehmer sowie teilweise die Bewohnerinnen und Bewohner selbst diese Aufgaben – stets mit klar definierten Qualitätsstandards.

Neben Wohnungen betreuen wir auch Geschäftslokale, Parkplätze und Garagen. Insgesamt werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NEUEN HEIMAT TIROL 45.166 Einheiten professionell verwaltet und betreut.

Qualität, die sichtbar macht, was wir versprechen

Die NEUE HEIMAT TIROL trägt seit 2010 das Gütezeichen für Immobilienverwaltungen der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualität – als erstes ausgezeichnetes Unternehmen in Tirol.

Dieses Gütesiegel steht für geprüfte Verlässlichkeit und höchste Standards in der Verwaltung. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ist es ein klares Signal: Ihre Wohnanlage wird professionell, transparent und verantwortungsvoll betreut.

Zu den zentralen Qualitätskriterien zählen:

  • transparente und nachvollziehbare Betriebskostenabrechnungen
  • regelmäßige externe Prüfungen
  • sichere treuhändische Verwaltung von Instandhaltungsrücklagen
  • gezielte Prüf- und Präventivmaßnahmen zur Vermeidung unnötiger Kosten

Die Einhaltung dieser Standards wird jährlich überprüft, alle drei Jahre erfolgt eine Rezertifizierung. Die letzte Überprüfung und Neuverleihung fand im Jänner 2026 statt.

Immobilienverwaltung auf einen Blick

21.470

verwaltete Wohneinheiten

45.166

betreute Einheiten

12.562

Wohneinheiten durch eigene Immobilienbetreuung

1,9 %

Bestandswachstum (Ø letzte 5 Jahre)

15

Jahre Gütezeichen Hausverwaltung

Wohnen für Senior:innen und Menschen mit Beeinträchtigung 

Leistbares Wohnen bedeutet für uns auch, allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen – unabhängig von Alter oder individuellen Bedürfnissen. Deshalb setzen wir gezielt Maßnahmen, um Wohnraum barrierearm und anpassungsfähig zu gestalten.

Senioren mit Kaffeetasse

Barrierefreiheit
von Anfang an

Bereits in der Planung neuer Wohnanlagen berücksichtigen wir die Anforderungen unserer zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Seit 2006 werden Neubauten weitgehend barrierefrei umgesetzt. Dabei legen wir besonderen Wert auf flexible Lösungen, die individuelle Lebenssituationen berücksichtigen.

Individuelle Anpassungen im Bestand

Der Bedarf an Wohnraum geht oft über den baulichen Standard hinaus – insbesondere für ältere oder beeinträchtigte Menschen. Daher setzen wir gezielt Maßnahmen zur Adaptierung bestehender Wohnungen und Wohnanlagen um, etwa:

  • barrierefreie Zugänge und Wegeführungen
  • behindertengerechte Ausstattungen (z.  Haltegriffe, angepasste Sanitärräume)
  • bauliche Anpassungen entsprechend individueller Anforderungen

In enger Abstimmung mit Gemeinden und relevanten Partnern wird der konkrete Bedarf erhoben und anschließend umgesetzt.

Durch den nachträglichen Einbau von 94 Liften in Bestandsgebäuden sind mittlerweile nahezu alle Häuser mit mehr als drei Obergeschossen barrierefrei erschlossen.

NHT Konvention

Klare Leitlinien für mehr Lebensqualität

Mit der NHT-Konvention „Seniorengerechtes Wohnen und Hausverwalten“ haben wir verbindliche Standards definiert, die den Alltag älterer und beeinträchtigter Menschen nachhaltig erleichtern.

Diese umfassen sowohl bauliche Maßnahmen in bestehenden Wohnanlagen als auch klare Prozesse in der Immobilienverwaltung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Bewohnerinnen und Bewohner aktiv, indem sie bei Bedarf an zuständige Stellen wie Wohnbauförderung, Sozialsprengel, ISD oder Gemeinden vermitteln.

So schaffen wir nicht nur barrierefreien Wohnraum, sondern auch ein unterstützendes Umfeld, das Sicherheit und Lebensqualität im Alltag stärkt.

Maßnahmenkatalog

1. Einzelfälle

Bei Anlassfällen stimmt der/die jeweilige HausverwalterIn mit der Gemeinde ab, ob behindertengerechte Wohnungen frei sind bzw. welche baulichen Maßnahmen notwendig sind, um eine Wohnung zu adaptieren. Die Informationen über die Adaptierung werden auch an die betreffende Gemeinde weitergegeben.

2. Instandhaltung Wohnungsumbauten

Wenn ein entsprechendes Gewerk mit baulichen Maßnahmen in einer Wohnung beauftragt ist, sind zusätzlich noch nachfolgende Maßnahmen durchzuführen:

  • Neue, einbruchsichere Wohnungseingangstüren
  • Einbau von einbruchhemmenden Mehrfachverriegelungen bei Wohnungseingangstüren
  • Versperrbare Fensterbeschläge im Erdgeschoß
  • Angleichen des Fußbodenniveaus und Ausstattung mi Streiftüren (Entfall von Stolperschwellen)
  • Rutschhemmende Böden (PVC und Parkett); keine Fliesen in Vorräumen
  • Türverbreiterungen
  • Anschlag der Badezimmertür wenn möglich nach außen
  • FI-Schalter für die gesamte Wohnung und ausreichend Auslässe für geordnete Beleuchtungsmontage
  • Beseitigung von Stolperstellen auf dem Balkon: Ausgleich des Niveaus mit Rost und Keil sowie Geländer-Erhöhung

Elektrische Türöffner bei individuellem Bedarf

3. Instandhaltung generell

Die nachfolgenden Maßnahmen sind durchzuführen, wenn das jeweilige Gewerk für die laufende Instandhaltung beauftragt wird:

3.1. Wohnungen

  • Ausstattung der Sanitärräume mit Haltegriffen
  • Lichtschalter unmittelbar in der Nähe der Türen und in einer Höhe von 1,10 m über Fußbodenniveau

3.2. Stiegenhäuser

  • Ausreichende Beleuchtung der Hauszugänge
  • Rutschhemmende Böden
  • Helle Böden und Wände
  • Ausreichende Beleuchtung in den Stiegenhäusern
  • Einbau von zusätzlichen Handläufen bei Stiegenbreiten über 1,2m
  • Handläufe: doppelte Handläufe sind im Neubau Standard, in Bestandsgebäuden sollen diese z.B. in Verbindung mit Malerarbeiten nachgerüstet werden (in den Südtiroler Häusern ist dies aufgrund der schmalen Stiegenhäuser nicht überall möglich)
  • Nachrüsten von Fluchtwegs- und Notbeleuchtungen
  • Markierung von Teppen bzw. Stiegen

3.3. Türen

  • Einstellen der Türen bzw. Tausch der Griffe von schwer zu öffnenden Türen

3.4.  Tiefgaragen

  • Erhaltung bzw. Verbesserung der Beleuchtung aus Sicherheitsgründen
  • Ausmalen der Tiefgaragen (helle Farben oder gut sichtbare Signalfarben)
  • Behindertengerechte Stellplätze ausweisen

3.5. Außenanlagen

  • Beseitigung von Stolperfallen
  • Ständige Außenbeleuchtung in der Nacht
  • Verstärktes Augenmerk auf gefährliche Stellen im Winter

Die Immobilienverwaltung ist darüber hinaus angehalten, bei KundInnenanfragen direkt an die dafür zuständige Stelle (z.B. Wohnbauförderung, Sozialsprengel, ISD, Gemeinde etc.) zu verweisen.

DI Mag. Markus Pollo

kaufmännischer Geschäftsführer
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Mit unserer NHT-Konvention für seniorengerechtes Wohnen verankern wir klare Standards, um Wohnraum laufend an die Bedürfnisse älterer und beeinträchtigter Menschen anzupassen – vorausschauend, strukturiert und im Interesse unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Maßnahmenkatalog:

1. Einzelfälle
  • Bei Anlassfällen stimmt der/die jeweilige HausverwalterIn mit der Gemeinde ab, ob behindertengerechte Wohnungen frei sind bzw. welche baulichen Maßnahmen notwendig sind, um eine Wohnung zu adaptieren. Die Informationen über die Adaptierung werden auch an die betreffende Gemeinde weitergegeben.
2. Instandhaltung Wohnungsumbauten
  • Wenn ein entsprechendes Gewerk mit baulichen Maßnahmen in einer Wohnung beauftragt ist, sind zusätzlich noch nachfolgende Maßnahmen durchzuführen:
    • Neue, einbruchsichere Wohnungseingangstüren
    • Einbau von einbruchhemmenden Mehrfachverriegelungen bei Wohnungseingangstüren
    • Versperrbare Fensterbeschläge im Erdgeschoß
    • Angleichen des Fußbodenniveaus und Ausstattung mi Streiftüren (Entfall von Stolperschwellen)
    • Rutschhemmende Böden (PVC und Parkett); keine Fliesen in Vorräumen
    • Türverbreiterungen
    • Anschlag der Badezimmertür wenn möglich nach außen
    • FI-Schalter für die gesamte Wohnung und ausreichend Auslässe für geordnete Beleuchtungsmontage
    • Beseitigung von Stolperstellen auf dem Balkon: Ausgleich des Niveaus mit Rost und Keil sowie Geländer-Erhöhung
    • Elektrische Türöffner bei individuellem Bedarf
3. Instandhaltung generell
  • Die nachfolgenden Maßnahmen sind durchzuführen, wenn das jeweilige Gewerk für die laufende Instandhaltung beauftragt wird:
3.1. Wohnungen
  • Ausstattung der Sanitärräume mit Haltegriffen
  • Lichtschalter unmittelbar in der Nähe der Türen und in einer Höhe von 1,10 m über Fußbodenniveau
3.2. Stiegenhäuser
  • Ausreichende Beleuchtung der Hauszugänge
  • Rutschhemmende Böden
  • Helle Böden und Wände
  • Ausreichende Beleuchtung in den Stiegenhäusern
  • Einbau von zusätzlichen Handläufen bei Stiegenbreiten über 1,2m
  • Handläufe: doppelte Handläufe sind im Neubau Standard, in Bestandsgebäuden sollen diese z.B. in Verbindung mit Malerarbeiten nachgerüstet werden (in den Südtiroler Häusern ist dies aufgrund der schmalen Stiegenhäuser nicht überall möglich)
  • Nachrüsten von Fluchtwegs- und Notbeleuchtungen
    Markierung von Teppen bzw. Stiegen
3.3. Türen
  • Einstellen der Türen bzw. Tausch der Griffe von schwer zu öffnenden Türen
3.4.  Tiefgaragen
  • Erhaltung bzw. Verbesserung der Beleuchtung aus Sicherheitsgründen
  • Ausmalen der Tiefgaragen (helle Farben oder gut sichtbare Signalfarben)
  • Behindertengerechte Stellplätze ausweisen
3.5. Außenanlagen
  • Beseitigung von Stolperfallen
  • Ständige Außenbeleuchtung in der Nacht
  • Verstärktes Augenmerk auf gefährliche Stellen im Winter

Die Hausverwaltung ist darüber hinaus angehalten, bei KundInnenanfragen direkt an die dafür zuständige Stelle (z.B. Wohnbauförderung, Sozialsprengel, ISD, Gemeinde etc.) zu verweisen.

Instandhaltung und Wohnungssanierung

Der langfristige Werterhalt unserer Wohnanlagen ist ein zentraler Bestandteil unserer sozialen Verantwortung. Durch kontinuierliche Instandhaltung und gezielte Modernisierung sichern wir nicht nur die Qualität der Gebäude, sondern auch die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Großinstandhaltung

Seit Jahrzehnten investieren wir konsequent in die Pflege und Weiterentwicklung unserer Bausubstanz. Um notwendige Maßnahmen frühzeitig umzusetzen und langfristige Schäden zu vermeiden, tritt die NEUE HEIMAT TIROL vielfach in Vorleistung. Im Jahr 2025 beliefen sich die Investitionen in die Instandhaltung auf 12,3 Mio. Euro. Damit stellen wir sicher, dass unsere Wohnanlagen dauerhaft funktional, sicher und attraktiv bleiben.

Vor Sanierung: Wohnanlage Oswald-Redlich-Straße, Innsbruck

Nach Sanierung: Oswald-Redlich-Straße, Innsbruck

Vor Sanierung: Brucknerstraße, Innsbruck

Nach Sanierung: Brucknerstraße, Innsbruck

Vor Sanierung: Franzosenhäuser, Innsbruck

Nach Sanierung: Franzosenhäuser, Innsbruck

Sanierung vor Neuvermietung

Als Vorreiter in Tirol setzen wir konsequent auf die Sanierung von Wohnungen vor der Neuvergabe. Neue Mieterinnen und Mieter profitieren dadurch von einem zeitgemäßen Wohnstandard – ohne zusätzliche finanzielle Belastung durch eigene Renovierungen.

Im Jahr 2025 wurden dafür 11,2 Mio. Euro investiert.

Dieses Vorgehen schafft klare Vorteile:

  • bezugsfertige, modernisierte Wohnungen
  • keine zusätzlichen Renovierungskosten beim Einzug
  • langfristige Sicherung des Wohnwerts

So verbinden wir nachhaltige Bestandsentwicklung mit sozialer Verantwortung und einem fairen Zugang zu qualitativ hochwertigem Wohnraum.

Bad vor Sanierung

Bad nach Sanierung

Wohnungsflur vor Sanierung

Wohnungsflur nach Sanierung

Zimmer vor Sanierung

Zimmer nach Sanierung

Delogierungsprävention

Leistbares Wohnen bedeutet für uns auch, Wohnsicherheit langfristig zu gewährleisten. Deshalb setzen wir gezielt auf Prävention – mit dem klaren Ziel, Delogierungen nach Möglichkeit zu vermeiden und bestehende Wohnverhältnisse zu stabilisieren.

Sicherheit durch langfristige Perspektiven

Als gemeinnütziger Wohnbauträger stellen wir in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden leistbaren Wohnraum für Tirol zur Verfügung. Ein wesentlicher Baustein sind unbefristete Mietverträge mit Kündigungs- und Preisschutz.

Damit bieten wir rund 35.000 Tirolerinnen und Tirolern in über 15.800 Mietwohnungen ein sicheres Zuhause – jedes Jahr kommen rund 1.100 neue Bewohnerinnen und Bewohner hinzu. Für viele Menschen ist die NHT damit ein stabiler Anker in einem herausfordernden Wohnungsmarkt.

Prävention statt Eskalation

Um Wohnungsverlust zu vermeiden, haben wir ein wirksames, mehrstufiges System der Delogierungsprävention etabliert. Im Mittelpunkt steht der frühzeitige Dialog mit unseren Mieterinnen und Mietern.

Unsere Maßnahmen umfassen insbesondere:

  • rechtzeitige Kontaktaufnahme bei Zahlungsrückständen
  • individuelle Ratenvereinbarungen
  • gezielte Information über Unterstützungsangebote
  • enge Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen, Behörden und Gemeinden

Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und Delogierungen – wo immer möglich – zu verhindern.

Dr. Mag. Armin Mölk, MSc

Geschäftsbereichsleitung Recht & Verkauf
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Unsere Delogierungsprävention wirkt: In den meisten Fällen gelingt es uns, gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden nachhaltige Lösungen zu finden und drohenden Wohnungsverlust abzuwenden.

Delogierungsprävention auf einen Blick - 2025

Wohnen sichern – gerade in Krisenzeiten

Gerade in herausfordernden Zeiten – wie während der Corona-Pandemie – hat sich gezeigt, wie essenziell ein sicheres Zuhause ist. Wir setzen alles daran, dass Wohnraum nicht nur erhalten bleibt, sondern auch als stabiler Rückzugsort bestehen kann. So leisten wir einen aktiven Beitrag zur sozialen Stabilität in Tirol – und unterstützen unsere Bewohnerinnen und Bewohner dabei, ihr Zuhause langfristig zu sichern.